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Wenn Sie das Fenster schliessen, kommen Sie wieder zur Hauptseite zurück! 25. Dezember 2001

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Martin Luther King jun. & Malcolm X

Martin Luther King wurde am 15. Januar 1929 in Atlanta, im Bundesstaat Georgia, geboren. Nachdem er aus einer Familie von Baptistenpfarrern entstammte, besuchte er das theologische Seminar in Chester (Pennsylvania).

Er interessierte sich sehr für die Philosophie von Mahatma Gandhi. Es war die Philosophie des gewaltlosen Widerstandes, die er sein Leben lang befolgte.
Nach dem ersten Seminar in Chester, das er als Klassenbester absolvierte, wechselte King 1951 an das Crozen Theological Seminary in Boston, wo er 1955 seinen Abschluss machte.

Während seines Studiums in der großen Stadt, lernte er die Musikstudentin Coretta Scott kennen, mit der er 1953 in den heiligen Bund der Ehe eintrat, aus dem 4 Kinder entsprangen. Im Jahr darauf bekam Martin Luther King eine Stelle als Pastor in der Dexter Avenue Baptist Church von Montgomery (Alabama).

Martin Luther King erkannte die Unterdrückung der Schwarzen durch die Weißen schon sehr früh und er wollte dies nicht widerstandslos hinnehmen. Im Dezember 1955 wude die Schwarze Rosa Parks verhaftet, weil sie ihren Sitzplatz nicht einem weißen Fahrgast überlassen wollte. Diese Geschichte führte zum Busboykott von Montgomery. King wurde zum Führer der 382 Tage dauernden Aktion gewählt.

Diese Kampagne führte zum Stillstand der städtischen Verkehrsmittel und fand eine große Anzahl von Anhängern. Während dieser Aktion wurde King verhaftet, sein Haus in die Luft gesprengt und er musste mehrere Morddrohungen hinnehmen.
Der Montgomery - Busboykott führte 1956 zu einem Erlass des Obersten Gerichtshof, der die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln untersagte.

Im Süden der Vereinigten Staaten bildeten schwarze Kirchenmänner die Southern Christian Leadership Conference (SCLC) und wählten Matin Luther King zu ihrem Präsidenten. Diese Bewegung schaffte die Grundlage des Civil Rights Movement.

1960 wechselte er von der Stelle als Pastor in Montgomery zu seinem Vater nach Atlanta als Kopastor an der Ebenzer Baptist Church. Er wurde immer engagierter und organisierte zahlreiche Aktionen für die Wahlbeteiligung der Schwarzen und gegen Rassentrennung. Während dieser Zeit wurde er trotz des gewaltlosen Widerstandes mehrmals festgenommen.

Am 28.8.1963 hielt er seine berühmte Rede "I Have a Dream" und bekam 1964 den Friedensnobelpreis. Am 2.6.1964 unterzeichnete Präsident Johnson das Bürgerrechtsgesetz, das die Rassentrennung endgültig untersagte.
Am 4.4.1968 wurde Martin Luther King von dem rechtsradikalen James Earl Ray erschossen. Dieser wurde ein Jahr später zu 99 Jahren Zuchthaus verurteilt.
Inschrift seines Grabmals in Atlanta:
FREE AT LAST, FREE AT LAST
THANK GOD ALMIGHTY I'M FREE AT LAST

 

Malcolm X wurde am 19.5.1925 in Omaha, im Bundesstaat Nebraska, mit dem Namen Malcolm Little geboren. Sein Vater, Earl Little, war ein Baptistenpfarrer und Mitglied der Universal Negro Imrovement Association (UNIA), die von Marcus Aurelius Garvey gegründet wurde. Malcolms Mutter, Louise Little, wurde in Grenada geboren. Malcolm Little war das siebte Kind seines Vaters.Er hatte noch zwei Halbschwestern und einen Halbbruder.

Malcolms Vater wurde oft vom Ku Klux Klan schikaniert und 1931 von einem weißen Rassisten ermordet und Malcolms Mutter wurde in eine Psychiatrie eingeliefert. Malcolm wurde zu einer anderen schwarzen und später zu einer weißen Familie geschickt.

Als er fünfzehn war, zog er mit seiner Halbschwester nach Boston ohne einen schulischen Abschluss gemacht zu haben. Dort übernahm er viele kleine Jobs und kam mit der Kriminalitätsszene in Verbindung. Nach 1 ½ Jahren in Boston ging er nach Harlem in New York. Sein Geld verdiente er mit kleinen Diebstählen und Arbeiten für Zuhälter.

1946 wurde Malcolm Little im Alter von 21 Jahren bei einem Raubüberfall festgenommen und bekam 10 Jahre Haft.
Während der Zeit im Charleston State Prison lernte er die Lehren des Islam kennen und schrieb zahlreiche Briefe an Elijah Muhammad, dem Führer der Black Muslims. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis 1952, hielt er zahlreiche Reden, die oft als Offensive gegen die Weißen gehalten wurden. Unter Einfluss von Elijah Muhammad nannte er sich ab sofort Malcolm X.
1958 lernte er das Mitglied der Black Muslim Movement, Betty X. Even, kennen, die er später heiratete.

Nach der Ermordung von Präsident John F. Kennedy 1963, verordnete Muhammad allen Brüdern und Schwestern der Vereinigung keine Kommentare an die Zeitung abzugeben. Doch als Malcolm X in der Zeitung zitiert war, wurde er für 90 Tage ausgeschlossen.

Unter dem Einfluss von Cassius Clay (Muhammed Ali), verließ Malcolm X die Black Muslims und gründete seine eigene Protestgruppe, die Organisation of Afro-American Unity (OAAU). 1964 pilgerte Malcolm nach Mekka und nannte sich ab sofort Al Hajj Malik al-Shabazz.

Am 21.2.1965 wurde Malcolm Little alias Malcolm X alias Al Hajj Malik al-Shabazz angeblich von Black Muslims ermordet.
Er hinterließ eine Frau (Betty X alias Betty Shabazz) und vier Kinder (Attilah, Qubilah, Ilyasah und Amilah).

 

Ihre Redaktion, Dez. 2001
gegen Diskriminierung, gegen Gewalt und gegen Krieg

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